Webhosting
Wenn sich der Nutzer Daten aus dem Internet herunterlädt, kommen diese natürlich nicht einfach irgendwo aus einem leeren Raum. Alle Dateien – vom kleinsten Textdokument bis hin zu vergleichsweise riesigen Grafiken und Videos – liegen auf Servern irgendwo auf der Welt verstreut. Von dort aus bahnen sie sich ihren Weg auf die Bildschirme der Betrachter.
Um Daten auf einem Server unterbringen zu können, benötigt es einen Webhoster. So nennt man den Anbieter des Speicherplatzes, auf dem man letztendlich seine Daten unterbringt. Zwischen den einzelnen Dienstleistern gibt es auch in diesem Bereich zahlreiche Unterschiede, welche im folgenden Artikel etwas näher beleuchtet werden.
Worin unterscheiden sich Webhoster?
Jeder Webhoster bietet seinen Kunden verschiedene Pakete an, die teilweise auch individuell auf Kundenwünsche zugeschnitten werden können. Darunter fallen insbesondere Aspekte wie der zur Verfügung stehende Speicherplatz oder auch das monatliche Datenvolumen. Dieses gibt an, wie viele Daten vom Server zu den Anwendern transferiert werden dürfen, bevor entweder die Geschwindigkeit gedrosselt, die Seite vom Netz genommen oder ein Kostenaufschlag erhoben wird. Bei größeren Anbietern und teureren Paketen gibt es diese Beschränkung nicht; sie trifft vor allem auf kleinere Pakete für Privatanwender zu.
Welche Serverarten gibt es?
Webhoster teilen ihre angebotenen Server normalerweise in verschiedene Kategorien ein. Darunter fallen Namen wie Root Server, Managed Server, Virtual Server und so weiter. Diese unterscheiden sich vor allem im Umfang des Supports. Beispielsweise bekommt ein Mieter, der sich einen Root Server anschafft, nur rudimentären Support bereitgestellt. Etwaige Softwareinstallationen, Updates und dergleichen mehr muss er selbstständig vornehmen. Das bedeutet gleichzeitig, dass man sich mit der Administration eines Servers auskennen muss, da man sonst sehr schnell in einer Sackgasse landen kann.
Webhoster, die einen Managed Server für ihre Dienste anbieten, nehmen diese Angelegenheit selbst in die Hand. Um Software und deren Überwachung muss sich nicht gekümmert werden. Im Normalfall übernimmt der Anbieter alle anfallenden Arbeiten. Das ist insofern erfreulich, als dass dadurch Menschen, die in ihrem Alltag wenig Zeit für das Einrichten eines Servers haben, dennoch einen solchen mieten können. Der ist dann auch auf genau diesen Benutzer angepasst. Im Gegenzug kosten Managed Server natürlich etwas mehr.
Fazit
Für welchen Anbieter man sich auch immer entscheidet: Am Ende sorgen sie alle dafür, dass die Daten ihren Bestimmungsort erreichen. Man sollte daher nicht am falschen Ende sparen; gerade bei einem dermaßen wichtigen Punkt – und die ständige und zuverlässige Erreichbarkeit einer Webpräsenz ist ein solcher – sollte man ruhig etwas mehr ausgeben, um auf der sicheren Seite zu sein.
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