Streuverlust
Ohne Werbung keine Kunden. Henry Ford war einer der Ersten, die erkannten, dass Werbung allerdings einen Makel hat: die Streuverluste. „Fünfzig Prozent der Werbung sind zum Fenster rausgeworfen. Ich weiß nur nicht, welche Hälfte das ist“. So wird der große Unternehmer Ford zitiert.
Egal, welche Form von Werbung man betreibt, ein Teil davon wird nie die Zielgruppe erreichen. Das sind die so genannten Streuverluste. Besonders hoch sind sie bei der klassischen Werbung wie bei den Fernsehspots oder der Anzeigenwerbung. Im Direktmarketing kann man die Streuverluste durch gezielte Mediaplanung minimieren. Eine gut gepflegte Adressdatenbank ist die Basis dafür. Sind die Adressen aktuell und qualifiziert, lassen sich Streuverluste deutlich reduzieren.
Streuverluste im Online-Marketing
Wer seine Zielgruppe genau kennt und weiß, wo er diese erreichen kann, wird mit seiner Werbung mehr Erfolg haben als derjenige, der die Adressaten seiner Werbung weniger akribisch selektiert. Erfolgreich ist auch ein Marketing-Mix aus verschiedenen Aktionen, die sich ergänzen. So kann ein Online-Video bei Youtube zum Beispiel auf eine Marketingaktion bei Facebook hinweisen, ergänzend dazu können Banner auf Webseiten geschaltet werden oder Google AdWords Anzeigen auf bestimmte Produkte hinweisen. Auf diese Weise lassen sich Streuverluste weiter verringern.
E-Mail Newsletter: Marketing fast ohne Streuverluste
Besonders beliebt ist das E-Mail Marketing. Auf der einen Seite kostet es im Vergleich zu Mailings nur ein Bruchteil, auf der anderen Seite kann man den Adressaten ganz gezielt ansprechen. Wer einem die Erlaubnis erteilt hat, ihn per E-Mail über Neuigkeiten zu informieren, wird auch höchstwahrscheinlich die E-Mail lesen, die das Unternehmen ihm in Folge schickt. Hier sind Streuverluste daher extrem niedrig.
SEO und Streuverluste
Suchmaschinen bieten die Möglichkeit, thematisch passende Werbung zu einzelnen Suchbegriffen zu platzieren. Wer nach dem Begriff „Küchenlampe“ sucht, bekommt dann Anzeigen von Leuchtenherstellern und Elektrounternehmen angezeigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass er diese anklickt, ist natürlich viel höher, als wenn dort parallel Anzeigen von Autos oder Kinderwagen angezeigt würden.
Wer seine Webseiten durch Suchmaschinenoptimierung gezielt für die Suchmaschinen gestaltet und aufbereitet, wird nicht nur besser gefunden, sondern oftmals auch bei Google, Bing und Mozilla weiter oben gelistet. Da die Internetnutzer in der Regel nur die ersten wenigen Suchergebnisseiten anschauen, bringt jeder Platz weiter vorne neue Kunden. Der schöne Nebeneffekt: Streuverluste sind hierbei kaum zu verzeichnen. Es empfiehlt sich daher für jedes Unternehmen, die firmeneigene Webseite für die Suchmaschinen optimieren zu lassen. Die geeigneten Schlüsselwörter, aktuelle und relevante Inhalte, Nutzerfreundlichkeit und eine gute Lesbarkeit für die Suchmaschinen erhöhen die Chance, im Internet gefunden zu werden. Besonders wertvoll sind dabei auch Links zu anderen Seiten und vor allem Links von anderen Seiten auf die eigene. Der Linkaufbau spielt bei der Platzierung in den Suchmaschinen eine wichtige Rolle, die von vielen unterschätzt wird.

