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Begriffserklärung im SEO Lexikon

Server

Jeder kennt das: Man surft eine beliebige Seite an, findet einen interessanten Download und lädt sich die Datei einfach herunter. Das dauert je nach Dateigröße ein wenig, der Vorgang ist jedoch immer derselbe; egal, ob es sich nun um wenige Kilobyte oder gleich mehrere Gigabyte handelt. Aber woher kommen diese Daten überhaupt, wenn sie aus „dem Internet“ auf die Festplatte wandern?

Funktionsweise eines Servers

In dieser Frage steckt zugleich die Antwort aus dem letzten Absatz. Eine Datei wird natürlich nicht einfach aus einem virtuellen Raum heruntergeladen. Sie liegt auf einem Server irgendwo auf der Welt bereit. Damit die Datei von dort aus den Weg auf den heimischen PC findet, muss zuerst eine Anfrage gestellt werden. Das ist der erwähnte Klick auf den Download-Button. Registriert der Server diese Anfrage, wird die Datei zum Herunterladen angeboten, und landet früher oder später als eine vollständig identische Version auf dem sogenannten Client-PC. Der Client ist immer derjenige, der die Anfrage stellt. Die Dauer des Downloads hängt maßgeblich von der Größe der Datei und der Geschwindigkeit der Internetverbindung ab. Je größer die Datei, desto länger der Download.

Was gespeichert wird

Grundsätzlich ist alles speicherbar. Wenn man eine beliebige Seite im Internet ansurft, ist diese komplett – vom kleinsten bisschen Text bis hin zu großen Grafiken – auf einem Server untergebracht. Als Laie kann man sich einen Server auch als nichts anderes als einen normalen Computer vorstellen; nur, dass der Server Anfragen von außen bearbeiten kann. Jeder kann auch bei sich zuhause einen Server in Betrieb nehmen, wobei die meist geringen Upload-Geschwindigkeiten diesem Spaß schnell einen Riegel vorschieben. Außerdem sorgen oft dynamisch vergebene IP-Adressen dafür, dass ein Client einen Server in den eigenen vier Wänden nicht immer unter derselben URL finden kann.

Server-Varianten

Server werden in den meisten Fällen von entsprechenden Anbietern vermietet. Dort gibt es große Unterschiede in den verschiedenen Paketen. Als kleinster gemeinsamer Nenner ist zum Beispiel der Root Server zu nennen. Root bedeutet zu Deutsch „Wurzel“, und sehr viel mehr wird auch wirklich nicht geliefert: Man bekommt einen leeren Server bereitgestellt, den man anschließend mit Software bespielen kann. Das klingt einfach, allerdings ist die Administration eines Servers ein ganz anderes Kaliber als das Einrichten eines einfachen PCs.
Managed Server nehmen dem Kunden einen Großteil der Arbeit ab. Der Betreiber kümmert sich im Normalfall um alle Software-Updates und ähnliche Prozeduren. Als Ausgleich fallen bei einem solchen Server natürlich höhere monatliche Kosten an.

Begriff Definition

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