Pay per Click-Werbung
Die Suchmaschinenoptimierung hat ohne Zweifel einen wichtigen Stellenwert im Online-Marketing. Sie sorgt dafür, dass Seiten im Ranking einen hohen Platz belegen, der dazu führt, dass sie häufig angeklickt werden und das Unternehmen neue Kunden verzeichnen kann. Die Maßnahmen sind allerdings aufwendig, komplex und erfordern die Arbeit eines Fachmannes, der ein ganzheitliches Konzept implementiert – das macht sie gleichzeitig teuer. Stattdessen setzen viele Unternehmen auf Pay per Click-Werbung, die sicherlich Vorteile, aber auch Nachteile gegenüber der herkömmlichen Suchmaschinenoptimierung hat.
Vorteile von Pay per Click
Die Pay per Click-Werbung wird von Seitenbetreibern außerhalb des Unternehmens auf deren Webseiten eingebaut, sie erscheint als Banner oder Pop-Up. Für jeden Besucher, der sie anklickt, erhält der Seitenbetreiber einen geringen Geldbetrag. Da viele Webseiten mittlerweile solche Werbemethoden implementieren, werden Unternehmen, die die Möglichkeit nutzen, auch vielen Usern präsent. Werbende Unternehmen haben außerdem kaum Arbeit mit Pay per Click-Werbung, da sie ihren Auftrag an eine Agentur abgeben können, die sich um alle weiteren Maßnahmen kümmert. Auf diese Weise erscheint die Unternehmenswerbung auf vielen verschiedenen Seiten und kann eine teure Suchmaschinenoptimierung teilweise ersetzen. Da die Werbung mit größerer Sicherheit als durch SEO-Maßnahmen immer wieder erscheint, ist sie Internetnutzern oftmals präsenter, als wenn sie lediglich eins von vielen Ergebnissen im Ranking der Suchmaschine wäre.
Nachteile der Pay per Click-Werbung
Pay per Click-Werbung sollte nicht störend sein, ist es aber oftmals. Neben seriösen Agenturen gibt es auch viele unseriöse Dienstleister, denen es lediglich darum geht, Klicks zu generieren. Sie setzen dabei Methoden ein, die Argwohn bei den Nutzern hervorrufen. Als unseriös gilt es beispielsweise, wenn sich Pop-Ups ungefragt öffnen und sich dabei über den Pop-Up-Blocker des Browsers hinwegsetzen. Auch gibt es Agenturen, deren Pop-Ups durch Klick auf das X auf andere Seiten weiterleiten und den User auf diese Weise gegen sich aufbringen. Beim Surfen kann der User aber auch unbeabsichtigt auf ein seriöses Pay per Click-Werbeelement kommen und sich daran stören, dass sich ein Fenster öffnet, das er nicht sehen wollte.
Durch all diese Faktoren mag es zwar zu mehr Traffic auf der Seite der werbenden Unternehmen kommen, neue Kunden generieren sie dadurch allerdings nicht. Vielmehr werden die unbeabsichtigt geöffneten Fenster sofort wieder geschlossen, ohne dass der Besucher sie sich genauer ansieht. Pay per Click-Werbung bringt schlimmstenfalls lediglich der Agentur Gewinne ein, die sie umsetzt – das Unternehmen, das ausschließlich darauf setzt, schadet jedoch selbst seinem Ruf und gibt unnötig Geld aus.

