ORM
Online Reputation Management (ORM) ist die auf das Web 2.0 transferierte Methodenwahl aus der klassischen PR, die dazu führt, Meinungen zu beeinflussen. Jedes Unternehmen, jede Organisation und jede Privatperson besitzt einen „digitalen Ruf“. Dieser ist davon abhängig, wie man in den Suchergebnissen der großen Suchmaschinen (Google, Yahoo und Microsoft Bing) dargestellt wird. Je positiver die Darstellung, desto positiver die virtuelle Reputation. Desto einfacher ist es auch, neue Geschäftspartner, Kooperationspartner, Kunden und Kontakte zu generieren.
Nachteile von Google, Personensuchmaschinen & Co.
Interessanterweise besitzt die digitale Reputation aber auch eine nachhaltige Dimension: je eher Kunden, Käufer, Klienten auf die positiven Aspekte eingeschworen werden, desto positiver nehmen Sie Ihr Unternehmen, Ihre Dienstleistungen, Produkte und Angebote wahr. Desto wahrscheinlicher ist es – gerade für Top-Manager und Freiberufler aber auch, Geschäftsabschlüsse zu realisieren.
Das Internet fungiert als Archiv der Neuzeit. Google und Co haben staubige Bibliotheken längst abgelöst. Der seit Jahrzehnten expandierende Hardware-Sektor hat wiederum dazu geführt, dass die Speicherkapazitäten von Suchmaschinen praktisch unendlich zu sein scheinen. Dies manifestiert sich auch dadurch, dass ein Mal publizierte Informationen praktisch für immer abrufbar bleiben und durch Rahmenbedingungen wie Open Source Lizenzen und die weiterhin rasant wachsende IT-Branche nach und nach nicht nur am ursprünglichen Publikationsort, sondern auch quer durch das Internet publiziert werden.
Fakt ist, was ein Mal in den Suchmaschinen vorhanden ist, lässt sich nur schwer bis überhaupt nicht löschen. Sicherlich denken nun viele, dass es möglich ist, einfach Google zu verklagen und dann wieder eine weiße Weste zu haben – nachdem das Reputations-Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Dem ist jedoch nicht so. Google als US amerikanisches Unternehmen unterliegt ausschließlich den Gesetzen der USA, da der Hauptsitz nachwievor in Mountain View bei San Francisco beheimatet ist. Eine Klage gegen Google ist zwar auch auf internationaler Basis möglich, verschlingt aber Unsummen von Geld und was bei einem akuten Reputationsproblem noch viel gravierender ist: sehr viel Zeit. Eine Garantie auf Erfolg gibt es – wie bei allen anderen rechtlichen Schritten auch – definitiv nicht. Den Seitenbetreiber anzuschreiben und ihn nett zu bitten, die publizierten Informationen restrospektiv von seiner Webseite zu entfernen ist auch kein Königsweg. Im Gegenteil: es kann sogar vorkommen, dass genau dieser Weg ins Negative umschlägt. Fakt ist, dass viele Seitenbetreiber aufgrund der oben angesprochenen Open Source Thematik auch gar nicht Herr über die von ihnen publizierten Informationen sind. Desweiteren sind gerade im internationalen Web viele Firmen noch nicht einmal bereit, ein Impressum auf ihren Seiten zu publizieren. Das Impressum ist deutsches bzw. europäisches Recht, dem wiederum ein Großteil aller Publikationsplattformen nicht unterliegen. Desweiteren ist zu bemerken, dass viele Domains anonym – über Scheinfirmen, Drittanbieter, Holdings und Justiziare registriert werden, da die Seitenbetreiber keinerlei Interesse daran haben, mit ihrer korrekten Firmierung, Anschrift und dem jeweiligen Ansprechpartner präsent zu sein. In derartigen Fällen ist eine Löschung praktisch unmöglich.
Aktives ORM hilft Ihnen dabei, Ihren virtuellen Ruf wieder auf Vordermann zu bringen und derartige Gefahrenpotentiale präventiv zu verhindern!


