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Begriffserklärung im SEO Lexikon

Joomla

Joomla gehört zu den weltweit meistverwendeten freien Redaktionssystemen. Der Einstieg ist auch für unerfahrene Nutzer problemlos, zudem kann der Anwender das System je nach seinen Wünschen nach dem Baukasten-Prinzip erweitern.

Wer nicht über Programmier- und Datenbank-Kenntnisse verfügt und dennoch mit wenig Aufwand eine Webseite erstellen und diese leicht administrieren möchte, greift auf ein Content Management System (CMS) zurück. Neben Typo3 und WordPress konnte sich Joomla in den zurückliegenden Jahren als eines der meistverwendeten Redaktionssysteme etablieren.

Im Jahr 2005 aus dem Mambo-Projekt hervorgegangen und im Jahr 2007 in der Version 1.5 veröffentlicht, wurde das einfach zu handhabende System seitdem rund 14 Mio. mal heruntergeladen.

Einsteig in das Joomla Content Management System

Joomlas Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: Als private Homepage, mehrsprachige Firmenwebseite oder als Nachrichtenportal eignet sich das CMS ebenso wie für die relativ einfach zu bewerkstelligende Anbindung an einen Onlineshop. Im Grunde gibt es nur wenige Dinge, die sich mit Joomla nicht realisieren lassen.
Die Beschaffung der Software erfolgt mittels Download. Aktuell ist der Joomla-Core in der Version 1.5.21 verfügbar (Oktober 2010). Nach dem Entpacken und Umbenennen in einen Projekt-spezifischen Namen (meineseite.de) sollte das gesamte Verzeichnis zunächst in die lokale Testumgebung (zum Beispiel unter XAMPP in den Ordner htdocs) kopiert werden. 
Die Installation erfolgt durch Aufruf der index.php im Webbrowser. Die URL sieht bei Verwendung von XAMPP so aus: http://localhost/meineseite.de/index.php.
Folgend führt ein Dialog durch die Installationsprozedur. Wer Hilfe benötigt, findet diese in vielen verschiedenen Joomla-Foren im Internet. Zusätzlich werden dort auch Video-Tutorials für die Installation und den weiteren Ausbau des Systems angeboten. Und wer es zum Thema Joomla lieber in der gedruckten Version mag, wird in Buchhandlungen zahlreiche Publikationen vorfinden.

Joomla ist erweiterbar

Joomla gewährleistet einen sehr großen Funktionsumfang. Durch nachinstallierbare Erweiterungen, sogenannte Komponenten, Module und Plugins, kann das System mit den Ansprüchen des Nutzers wachsen. So lässt sich Joomla zum Beispiel problemlos mit Virtuemart, einer Onlineshop-Lösung, verbinden und kann so auch für Webprojekte mit kommerziellem Hintergrund verwendet werden.
Doch wo Licht ist, ist auch Schatten: Die nahezu beliebige Erweiterbarkeit des Systems macht es zugleich anfällig für Angriffe von außen. Hacker nutzen vor allem Sicherheitslücken in Drittkomponenten, um unerlaubten Zugriff auf das System zu erhalten. Verantwortungsbewusste Administratoren sollten sich deshalb in den Hilfe-Foren der Joomla-Community wichtige Tipps zum sicheren Betrieb des CMS geben lassen. Doch zurück zum angenehmen Teil Joomlas. Dessen Slogan „Because Open Source Matters“ verdeutlicht den Kerngedanken, der dem CMS zugrunde liegt: Jeder kann es kostenlos nutzen, es weiterentwickeln und findet im Bedarfsfall umfangreiche Hilfe in der Joomla-Community. So haben neben dem Entwickler-Team viele Joomla-Nutzer selbst zahlreiche Erweiterungen veröffentlicht, die teils kostenlos, teils gegen Gebühr verwendet werden dürfen.

Content und Layout

Joomla verfolgt den Weg der strikten Trennung von Content und Layout. Inhalte werden über die Administrationsoberfäche mittels eines Editors, ähnlich einem Textverarbeitungsprogramm, eingepflegt und bearbeitet. 
Das Aussehen der Seite, das Layout, wird über ebenfalls im Administrationsbereich zu aktivierende Templates gesteuert. Gegenwärtig stehen über 1.600 verschiedene Templates zum Download zur Verfügung.

Administration

Das Rechtemanagement Joomlas wird über verschiedene Nutzergruppen realisiert, denen unterschiedliche Berechtigungen in der Arbeit mit dem CMS zugewiesen werden. Dies garantiert, das jeder am Projekt Beteiligte das macht, was er soll und darf: Autoren verfassen Beiträge, können jedoch nicht Funktionen des gesamten Systems verändern oder gar zerstören. User im Rang eines Administrators kümmern sich um die Installation von Erweiterungen und sorgen für eine störungsfreie Arbeit des CMS.

Begriff Definition

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