Google Webmaster Richtlinien
Google ist und bleibt die wichtigste Suchmaschine, insbesondere im deutschsprachigen Raum. Deshalb sind die Google Webmaster Richtlinien für die Suchmaschinen-Optimierung äußerst wichtig, denn hier legt Google fest, was für die Suchmaschinen-Optimierung als zulässig anerkannt und was als Spam eingeschätzt wird und damit zur Abstrafung im Ranking oder zu einem Komplettausschluss aus den Suchergebnissen führen kann.
Direkt zu Beginn machen die Google Webmaster Richtlinien auf ihren Empfehlungscharakter aufmerksam. Man muss sich nicht an Googles Webmaster Richtlinien halten, doch wenn man die hier beschriebenen “unerlaubte Verfahren” zur Steigerung des Rankings nutzt, dann kann die eigene Website aus dem Suchmaschinen-Ergebnislisten von Google entfernt oder andere Strafmaßnahmen ergriffen werden.
Zunächst beschäftigen sich die Google Webmaster Richtlinien mit Gestaltung und Content der Website:
- Die Webseiten sollten nützlichen und informativen Content bereitstellen. Begriffe, nach denen Besucher auf Google gesucht haben, sollen auch in den gefundenen Webseiten vorkommen.
- Die Website sollte klar strukturiert werden. Jede Webseite sollte über einen statischen Textlink gefunden werden können. Damit spricht sich Google gegen die Vielfalt von möglichen Links auf Basis von allzu vielen Parametern aus, die man noch bei veralteten Shop-Systemen finden kann. Ebenfalls unerwünscht sind versteckte Links. Vorteilhaft ist es, wenn alle Webseiten einer Website über eine XML-Sitemap den Suchmaschinen mitgeteilt werden.
- Wichtige Links sollten auf Textbasis erstellt werden. Bilder sollten mit einer ALT-Information versehen werden.
- Die HTML-Syntax sollte möglichst fehlerfrei sein. Fehlerhafte Links sollen vermieden werden.
Ergänzend gibt es noch eine Vielzahl von technischen Richtlinien, die sicherstellen sollten, dass die Suchmaschinen-Robots auch alle relevanten Inhalte finden. Unter dem Aspekt der Suchmaschinen-Optimierung sind vor allem aber auch die abschließend genannten Qualitätsrichtlinien sehr wichtig.
- Die Webseiten sollen für Nutzer, nicht für Maschinen erstellt werden. Cloaking, das spezielle Bereitstellen von Inhalten nur für Suchmaschinen, gilt als Spam.
- Tricks zur Verbesserung beim Suchmaschinen-Ranking sind unerwünscht. Man sollte als Webmaster kein schlechtes Gefühl haben, wenn man Konkurrenten seine Vorgehensweise erklären muss.
- Beteiligung an Linktauschprogrammen zur Verbesserung beim Ranking oder beim PageRank führen zur Abstrafung. Wer Links zu Spam-Seiten oder in eine “schlechte Nachbarschaft” setzt, wird ebenfalls im Ranking zurückgeworfen.
- Software zur Überprüfung des Rankings sollte von Google genehmigt sein.
Interessant ist, dass Google die Webmaster und die interessierte Öffentlichkeit zur Unterstützung der Google Webmaster Richtlinien einlädt. Man kann über einen Link auf eine Webseite wechseln, wo man Verstöße gegen Googles Webmaster Richtlinien melden kann.
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